Die SMART-Fallstricke umgehen

SMART nutzen, um Umsetzung zu klären — nicht um den eigenen Ehrgeiz zu schrumpfen oder das Ziel einzufrieren.

Why it works

Die SMART-Checkliste optimiert für Klarheit und Verfolgbarkeit, was still dazu verleiten kann, Ziele zu bevorzugen, die leicht zu definieren und sicher zu erreichen sind. Unreflektiert genutzt, deckelt sie Ehrgeiz (über "erreichbar") und friert ein Ziel ein, das sich hätte weiterentwickeln sollen, während man dazulernt. SMART als Formatierungsschritt für ein bereits ehrgeiziges Ziel zu behandeln — nicht als den Schritt der Zielauswahl selbst — erhält die Klarheit ohne die Deckelung.

How to do it

  1. Zuerst das ehrgeizige Ziel wählen, dann SMART anwenden, um es umsetzbar zu machen.
  2. "Erreichbar" nach ersten Fortschritten überdenken — die Messlatte anheben, wenn sie leicht übertroffen wurde.
  3. Einen Checkpoint einplanen, um das Ziel selbst zu überarbeiten, nicht nur den Fortschritt darauf.

Evidenz

Das ist eine Synthese der Zielsetzungsliteratur und der gängigen Kritik am SMART-Akronym: Spezifität und Schwierigkeit helfen der Leistung, aber starre, nur erreichbare Ziele können die schwierigeren Ziele unterdrücken, die größere Gewinne antreiben. Das ist interpretativ, keine einzelne Studie. (mechanistic)

Die Kritik ist gut begründet, aber die Behauptung, "SMART deckelt Ehrgeiz", ist ein Argument darüber, wie die Faustregel genutzt wird, kein gemessener Effekt des Akronyms selbst.

Quellen

  • Locke & Latham, goal-setting theory (difficulty drives performance) as the basis for the critique

Häufiger Fehler

Das Format das Ziel wählen lassen — sich für das entscheiden, was am leichtesten messbar und sicher erreichbar ist, und nie höher zielen, als die Checkliste bequem erlaubt.

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