Spezifisch — das genaue Verhalten oder Ergebnis benennen

"Fit werden" durch ein einziges, konkretes Ziel ersetzen, das man fotografieren oder zählen könnte.

Why it works

Ein vages Ziel gibt dem Gehirn nichts, um darum herum zu planen, sodass Handlung am Punkt der Übersetzung ins Stocken gerät. Das genaue Verhalten oder Ergebnis zu spezifizieren schließt die Lücke zwischen Absicht und erstem Schritt, weil der nächste Schritt selbstverständlich wird, statt jedes Mal neu erfunden werden zu müssen.

How to do it

  1. Das Ziel so umschreiben, dass ein Fremder erkennen könnte, ob man es getan hat.
  2. Das Wer/Was/Wo benennen, nicht nur das gewünschte Gefühl.
  3. Ist das Ziel groß, das unmittelbar nächste konkrete Teilziel benennen.

Evidenz

Zielsetzungsforschung findet durchgängig, dass spezifische Ziele eine bessere Leistung erzeugen als vage "gib dein Bestes"-Ziele — Spezifität ist einer der zuverlässigsten Befunde in diesem Bereich. (rct)

Spezifität hilft, wenn der Weg einigermaßen bekannt ist; bei offenen kreativen oder Lernaufgaben kann ein starres, spezifisches Ziel die Exploration einengen.

Quellen

  • Locke & Latham, goal-setting theory (specific, difficult goals outperform vague goals)

Häufiger Fehler

Intensität mit Spezifität verwechseln — "wirklich auf Gesundheit fokussieren" fühlt sich engagiert an, ist aber immer noch nicht messbar, sodass sich nichts ändert.

Übe das mit IX Coach

Mit IX Coach starten

More practices for SMARTE Ziele, die wirklich vorankommen