Ihre Handlungen am Gemeinwohl messen

Fragen Sie, ob das, was Sie vorhaben, dem Gemeinwohl dient oder schadet — nicht nur Ihren Interessen.

Why it works

Marc nutzt regelmäßig „was dient der vernunftbegabten Gemeinschaft?“ als Entscheidungsheuristik, die selbstdienliche Rationalisierung wirksamer durchschneidet als Eigeninteresse-Rahmung es kann. Den Bezugspunkt von „was will ich“ zu „was braucht das Ganze“ zu wechseln aktiviert einen anderen Denkprozess — weniger von motiviertem Denken getrieben, stärker von prinzipieller Bewertung.

How to do it

  1. Fragen Sie sich bei einer bedeutsamen Entscheidung: „Dient das nur mir, oder dient es denen, deren Teil ich bin?“
  2. Wenn es einen Konflikt gibt, fragen Sie, ob die selbstdienliche Wahl durch ein Prinzip gerechtfertigt ist, das Sie öffentlich vertreten würden.
  3. Lassen Sie die Antwort die Entscheidung oder zumindest ihre Bedingungen verändern.

Evidenz

Forschung zu moralischem Denken und Entscheidungsfindung findet, dass die Erweiterung der Referenzklasse (darüber nachzudenken, wie andere betroffen sind) selbstdienlichen Bias reduziert. Der Gemeinwohl-Standard ist die stoische Anwendung dieses Prinzips. (mechanistic)

Der entzerrende Effekt, andere zu berücksichtigen, ist erforscht; eine stoische Gemeinwohl-Rahmung als spezifische Entscheidungsheuristik zu nutzen ist philosophische Praxis, keine getestete Intervention.

Häufiger Fehler

Den Gemeinwohl-Standard selektiv anzuwenden — auf die Handlungen anderer, aber nicht auf die eigenen. Sympatheia ist ein symmetrisches Werkzeug; es gilt für alles, was Sie tun, nicht nur für das Beurteilen anderer.

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