Begleite dein Endangebot mit einem kleinen nicht-monetären Zugeständnis

Ein kostengünstiges nicht-monetäres Element zu deinem Endangebot hinzuzufügen signalisiert eine echte Grenze und gibt dem Gegenüber gleichzeitig einen Gewinn.

Why it works

Ein Endangebot, begleitet von einer kleinen nicht-monetären Ergänzung (eine Dienstleistung, eine Zeitplan-Anpassung, ein kleiner Vertragspunkt), signalisiert Aufrichtigkeit — du gibst etwas Zusätzliches, was signalisiert, dass du bei der Hauptzahl nicht mehr geben kannst. Es gibt dem Gegenüber auch ein gesichtswahrendes Element: Es kann darauf verweisen, mehr als nur die Zahl herausgeholt zu haben, selbst wenn die Zahl das war, was du die ganze Zeit geplant hattest.

How to do it

  1. Identifiziere im Voraus ein kostengünstiges Zugeständnis, das für das Gegenüber wertvoll sein könnte, dich aber wenig kostet.
  2. Biete es zusammen mit deiner finalen Zahl an, gerahmt als echte Ergänzung: „Das ist meine finale Zahl, und ich lege auch X hinzu."
  3. Übertreibe den Wert des zusätzlichen Elements nicht — es ist ein gesichtswahrendes und grenz-signalisierendes Werkzeug, nicht die Substanz des Deals.

Evidenz

Die gesichtswahrenden und wahrgenommen großzügigkeitserzeugenden Effekte nicht-monetärer Zugeständnisse werden durch Verhandlungsforschung zu Reziprozität und Deal-Abschluss gestützt. Die spezifische Ackerman-Anwendung ist praktikerabgeleitet. (mechanistic)

Wenn das nicht-monetäre Element als irrelevant oder herablassend wahrgenommen wird, signalisiert es Manipulation statt Großzügigkeit. Das Zugeständnis muss vom Gegenüber wirklich geschätzt werden.

Häufiger Fehler

Ein nicht-monetäres Element hinzufügen, das das Gegenüber nicht will — das signalisiert Verzweiflung, den Abschluss zu erreichen, statt eine echte Grenze, und das Gegenüber wird bei der Zahl weiter drängen.

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