Mit Affirmationen und „Blurts“ arbeiten

Die negativen Überzeugungen über deine Kreativität aufdecken („Blurts“) und ihnen dann bewusst entgegenwirken.

Why it works

Blockierte Kreative tragen oft versteckte negative Überzeugungen („echte Künstler hungern“, „ich bin nicht kreativ“), die still gegen Anstrengung ein Veto einlegen. Sie aufzuschreiben deckt sie auf, und jede mit einer bewussten Gegenaussage zu paaren beginnt, ihre automatische Autorität zu lockern. Man kann eine Überzeugung nicht infrage stellen, die man nie explizit gemacht hat.

How to do it

  1. Die automatischen negativen Dinge auflisten, die du über Kreativsein glaubst.
  2. Eine glaubwürdige Gegenaussage daneben schreiben, keinen leeren Hype.
  3. Die Gegenaussagen wieder aufsuchen und nutzen, wenn die ursprünglichen Blurts im Moment auftauchen.

Evidenz

Automatische negative Überzeugungen aufzudecken und infrage zu stellen ist der Kernzug kognitiver Umstrukturierung in der KVT, die für Stimmung und Angst gut belegt ist. Auf kreatives Selbstvertrauen angewandt ist es analogiebasierte Praktikerarbeit. (mechanistic)

Kognitive Umstrukturierung ist klinisch gut belegt; sie speziell für kreative Blockaden zu nutzen ist eine Erweiterung, und übertrieben große Affirmationen können falsch klingen und nach hinten losgehen.

Häufiger Fehler

Einen Blurt durch eine wild übertriebene Affirmation zu ersetzen, die du nicht glaubst („Ich bin ein Genie“), was der Geist zurückweist. Gegenaussagen funktionieren am besten, wenn sie glaubwürdig sind.

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