Die Gefühle bemerken (Trost und Trostlosigkeit)

Darauf achten, wo man sich belebt und verbunden fühlte, gegenüber ausgelaugt und weggezogen.

Why it works

Ignatius behandelte emotionale Bewegungen – Trost (hin zu Verbundenheit, Leben, den eigenen Werten) und Trostlosigkeit (hin zu Isolation und weg von ihnen) – als Information darüber, wohin man gezogen wird. Diese gefühlten Verschiebungen zu beachten offenbart, was einen wirklich nährt oder auslaugt, Daten, die reines Ereignis-Erinnern verpasst, und unterstützt besser ausgerichtete Entscheidungen.

How to do it

  1. Bei den geladenen Momenten fragen, was man fühlte: lebendiger und verbundener oder ausgelaugter und kleiner?
  2. Die Gefühle als Signale über Richtung behandeln, nicht als Dinge, die man beheben oder tadeln müsste.
  3. Muster über mehrere Tage bemerken, was einen konsistent hebt oder auslaugt.

Evidenz

Emotionen zu beachten und zu benennen steht im Einklang mit Forschung zu Affekt-Labeling und emotionaler Bewusstheit; das Trost-Trostlosigkeit-Unterscheidungsrahmenwerk ist eine kontemplative Tradition, kein untersuchtes Modell. (mechanistic)

Der Nutzen des Gefühl-Bemerkens ist mechanistisch fundiert, doch die spezifischen ignatianischen Unterscheidungskategorien sind ein spirituelles Rahmenwerk, keine empirische Taxonomie.

Häufiger Fehler

Die Gefühle beurteilen („das hätte ich nicht fühlen sollen“) statt sie als Information zu lesen. Die Unterscheidung geht darum, Richtung zu bemerken, nicht die eigenen Emotionen zu benoten.

Übe das mit IX Coach

Mit IX Coach starten

More practices for Der tägliche Examen: den Tag rückblicken