Ehrlich auf deine Reaktionen schauen

Dem begegnen, wo man zu kurz kam und wo man gut handelte, ohne in eines von beidem abzugleiten.

Why it works

Die eigenen Entscheidungen aus der zuvor dankbarkeitsgegründeten Haltung rückzuschauen ermöglicht ehrliche Selbstprüfung ohne die Abwehr, die entweder Verleugnung oder Schamspiralen auslöst. Sowohl Kurzfälle als auch gute Reaktionen anzuerkennen hält das Selbstbild akkurat, was die Voraussetzung dafür ist, sich tatsächlich zu verändern, statt sich nur schlecht zu fühlen.

How to do it

  1. Schlicht benennen, wo man heute gegen die eigenen Werte handelte, ohne es zu dramatisieren.
  2. Auch benennen, wo man gut reagierte, damit die Rückschau ausgewogen bleibt.
  3. Beides mit Selbstmitgefühl halten – ehrlich, aber nicht strafend.

Evidenz

Ehrliche Selbsteinschätzung mit Selbstmitgefühl auszubalancieren steht im Einklang mit Selbstmitgefühls-Forschung, die zeigt, dass es Verantwortlichkeit unterstützt ohne die Lähmung harter Selbstkritik; der Examen-Schritt selbst ist eine kontemplative Disziplin. (mechanistic)

Die Selbstmitgefühls-Verbindung ist in ihrer eigenen Literatur gut gestützt; sie auf den Examen anzuwenden ist eine vernünftige Extrapolation, keine direkte Studie dieser Praxis.

Häufiger Fehler

Den Schritt in eine Schuldsitzung verwandeln, die nur Versagen katalogisiert. Ehrliche Prüfung schließt ein, was man gut gemacht hat, und geschieht mit Mitgefühl, sonst erzeugt sie nur Scham.

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