Bestimmen, ob Ihre Zone Aktivierung oder Entspannung erfordert

Sobald Ihre Zone kartiert ist, identifizieren Sie, ob Sie die Erregung vor der Leistung erhöhen oder senken müssen.

Why it works

Die IZOF identifiziert nicht nur den Zielzustand, sondern auch die Richtung der Intervention: Wenn Ihre besten Leistungen auf Zustände hoher Angst folgen, werden generische Entspannungsstrategien Sie aus Ihrer Zone heraus bewegen, nicht hinein. Wenn Ihre besten Leistungen auf Zustände niedriger Angst folgen, sind Aktivierungsstrategien kontraproduktiv. Die Richtung der Intervention wird durch die Zone bestimmt, nicht durch soziale Normen darüber, wie "gute Vorbereitung aussieht". Ein Athlet, dessen Zone bei 7/10 Angst liegt, braucht Aktivierung, um sie zu erreichen, nicht Beruhigung.

How to do it

  1. Vergleichen Sie Ihre typische Vorwettkampf-Angst mit Ihrer IZOF: sind Sie üblicherweise darüber, darin oder darunter?
  2. Wenn üblicherweise über Ihrer Zone: nutzen Sie beruhigende Strategien vor dem Wettkampf (langsames Atmen, progressive Entspannung, Vorstellung).
  3. Wenn üblicherweise unter Ihrer Zone: nutzen Sie Aktivierungsstrategien (stimulierende Musik, körperliches Aufwärmen, motivierende Signale).
  4. Wenn inkonsistent positioniert: identifizieren Sie, was Ihr Startangstniveau bestimmt, und adressieren Sie diese Variable.

Evidenz

IZOF-Forschung zeigt, dass Athleten, die sich bewusst auf ihre Zone hin selbstregulieren, Athleten übertreffen, die generische Strategien nutzen. Die Richtung der Regulation ist ebenso wichtig wie die genutzte Praxis, ein Befund spezifisch für das IZOF-Modell statt allgemeines Erregungsmanagement. (observational)

Die verlässliche Richtung der Intervention zu identifizieren erfordert eine genau kartierte Zone; eine ungenaue Zone führt zu systematisch falscher regulatorischer Richtung.

Quellen

  • Hanin (2000), Individual zones of optimal functioning model, in Emotions in Sport

Häufiger Fehler

Dieselbe Vorbereitungsstrategie vor jedem Wettkampf zu nutzen, unabhängig vom Startangstniveau – ein Athlet, der manchmal über- und manchmal untererregt ankommt, braucht an verschiedenen Tagen verschiedene Strategien, kein universelles Protokoll.

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