Ihre persönliche IZOF aus vergangenen Leistungsdaten kartieren

Identifizieren Sie den Angst- und Gefühlszustand, der Ihren besten und schlechtesten Leistungen vorausging, um Ihre individuelle Zone zu finden.

Why it works

Hanins Methode beinhaltet retrospektiven Rückruf von Vorwettkampf-Gefühlszuständen aus besten und schlechtesten Leistungen. Die IZOF wird empirisch als die emotionale Bandbreite identifiziert, die mit bester Leistung korreliert – nicht theoretisch vorgeschrieben. Das umgeht den Fehler, anzunehmen, dass Ihre Zone einem Lehrbuch-Optimum entspricht: manche Athleten liefern ihre besten Leistungen bei hoher Angst, andere bei sehr niedriger Angst. Die identifizierte Zone wird zum Ziel statt zu einer universellen Vorlage.

How to do it

  1. Listen Sie Ihre zehn jüngsten bedeutsamen Leistungen auf und bewerten Sie die Vorwettkampf-Angst bei jeder (0 = völlig ruhig, 10 = maximale je gefühlte Angst).
  2. Tragen Sie die Bewertungen in der Reihenfolge der Leistungsqualität auf oder listen Sie sie: welche Angstbewertungen gingen Ihren besten, durchschnittlichen und schlechtesten Leistungen voraus?
  3. Identifizieren Sie die Spanne – üblicherweise ein Band von zwei bis drei Bewertungspunkten –, die konsistent Ihren besten Leistungen vorausgeht.
  4. Diese Spanne ist Ihre vorläufige IZOF; überprüfen Sie sie über neue Wettkämpfe in den nächsten Monaten.

Evidenz

Hanins IZOF-Modell hat erhebliche beobachtende Unterstützung über mehrere Sportarten hinweg: Studien zeigen durchgängig, dass Zonenbreite und optimales Angstniveau zwischen Athleten variieren, und dass Leistung außerhalb der Zone mit Leistungseinbußen korreliert. (observational)

Die IZOF wird durch retrospektiven Selbstbericht identifiziert, der Erinnerungsverzerrung und Rekonstruktion unterliegt. Eine valide IZOF zu etablieren erfordert mehrere Datenpunkte über Zeit statt eine einzelne Kartierungsübung.

Quellen

  • Hanin (1995), a Russian model of emotion in sport, in European Perspectives on Exercise and Sport Psychology (Biddle, Ed.)
  • Hanin (2000), Individual zones of optimal functioning (IZOF) model, in Emotions in Sport (Hanin, Ed.)

Häufiger Fehler

Die IZOF aus nur einer oder zwei Leistungen zu kartieren – die Zone ist ein statistisches Muster über mehrere Ereignisse. Einzelereignis-Kartierungen sind unzuverlässig und sollten keine Vorbereitungsänderungen antreiben.

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