Zettelkasten: Denken im Zettelkasten

Atomare Notizen, deine eigenen Worte, und Verlinkungen, die sich zu Denken verdichten

Was ist die Zettelkasten-Methode für kluge Notizen?

Der Zettelkasten ist ein Notizsystem, berühmt genutzt vom Soziologen Niklas Luhmann und popularisiert von Sönke Ahrens in "Wie man wissenschaftlich arbeitet" (engl. "How to Take Smart Notes"). Du schreibst atomare Notizen in deinen eigenen Worten und verlinkst sie miteinander, sodass sich über die Zeit ein Netzwerk von Ideen bildet. Das System ist eine Praktikermethode, läuft aber auf gut untersuchten Mechanismen wie Elaboration und Generierung.

Die meisten Notizen sind Sammeln — Markierungen und Zitate, die sich anhäufen und nie wieder angesehen werden. Der Zettelkasten kehrt das um: du verarbeitest jede Idee in deine eigenen Worte, gibst ihr ein Zuhause und verbindest sie mit dem, was du bereits hast, sodass Notizen zu einem Denkpartner werden statt zu einem Friedhof. Im Folgenden die Kernpraktiken, jede mit dem Wirkmechanismus und einer ehrlichen Einschätzung der Evidenz.

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