Atomare Notizen schreiben

Eine Notiz enthält genau eine Idee, vollständig für sich.

Why it works

Eine Notiz auf eine einzelne Idee zu beschränken macht sie wiederverwendbar — sie kann in viele verschiedene Kontexte verlinkt werden, statt in einem Dokument gefangen zu sein. Atomarität zwingt dich auch, zu identifizieren, was die Idee eigentlich ist, und sie von der Quelle zu trennen, in der sie auftauchte. Kleine, in sich geschlossene Einheiten sind das, was eine Notizsammlung zu neuen Gedanken rekombinieren lässt.

How to do it

  1. Wenn eine Idee es wert ist, behalten zu werden, gib ihr eine eigene Notiz, statt sie in einem längeren Dokument zu vergraben.
  2. Schreibe die Notiz so, dass sie für sich steht, verständlich ohne die geöffnete Originalquelle.
  3. Wenn eine Notiz zwei Ideen enthält, teile sie in zwei.

Evidenz

Atomarität ist ein strukturelles Prinzip der Zettelkasten-Methode, wie von Ahrens beschrieben; sie ist Praktikerdesign, keine experimentell getestete Intervention für sich. (mechanistic)

Es gibt keine kontrollierte Studie, die zeigt, dass atomare Notizen andere Formate übertreffen; die Begründung dafür ist strukturell — atomare Einheiten sind das, was Verlinken und Wiederverwendung überhaupt ermöglicht.

Quellen

  • Ahrens (2017), "How to Take Smart Notes" (the principle of atomic, self-contained notes)

Häufiger Fehler

Ausufernde Notizen zu schreiben, die viele Ideen bündeln, die nicht präzise verlinkt werden können und als unauffindbare Ablagen enden.

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