Ihren Notgroschen aufbauen, bevor Sie investieren

Halten Sie 3–6 Monate an Ausgaben in bar, bevor Sie Geld in den Markt lenken.

Why it works

Ein unzureichender Notgroschen ist der Hauptgrund, warum wohlmeinende Anlegerinnen und Anleger Positionen bei Markttiefs liquidieren: Ein Schock (Jobverlust, Arztrechnung) zwingt dazu, alles Liquide zu verkaufen, unabhängig vom Timing. Der Notgroschen ist kein Finanzinstrument; er ist der Verhaltensschutz, der die Anlagestrategie durch Schocks hindurch intakt hält.

How to do it

  1. Berechnen Sie Ihre monatlichen wesentlichen Ausgaben und multiplizieren Sie mit 3 (stabiles Einkommen) bis 6 (variables Einkommen oder Alleinverdiener).
  2. Halten Sie diesen Betrag auf einem hochverzinslichen Sparkonto, das nicht mit Debitkarten verknüpft ist.
  3. Beginnen oder beschleunigen Sie das Investieren erst, sobald der Fonds vollständig aufgefüllt ist.

Evidenz

Beobachtungsforschung zur finanziellen Fragilität von Haushalten findet, dass ein Mangel an liquiden Ersparnissen stark mit der Unfähigkeit verbunden ist, 400-Dollar-Schocks ohne Schulden zu bewältigen — das sagt direkt Zwangsliquidation von Anlagen während Abschwüngen voraus. (observational)

Die Forschung dokumentiert das Problem (finanzielle Fragilität); die 3–6-Monats-Regel ist eine etablierte praktische Richtlinie und keine empirisch abgeleitete Schwelle.

Quellen

Häufiger Fehler

Investierte Vermögenswerte als Teil des Notgroschens zu zählen, weil „ich könnte ja verkaufen, wenn nötig“ — das setzt Anlagepositionen einer Zwangsliquidation im schlechtestmöglichen Moment aus.

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