Ziele setzen, die auf deinen Signaturstärken aufbauen

Gestalte Ziele, bei denen deine Top-Stärken das Hauptvehikel sind, nicht deine Schwachstellen.

Why it works

Das dominante Modell der Selbstverbesserung zielt auf Schwächen; das stärkenbasierte Modell fragt zuerst, wie Signaturstärken das Ziel erreichen können. Der Mechanismus ist, dass anhaltendes Engagement und intrinsische Motivation höher sind, wenn eine Aktivität echte Stärken aktiviert. Menschen in Rollen, die mit Signaturstärken übereinstimmen, zeigen in der Organisationsforschung höheres Engagement, höhere Leistung und Verbleib. Ziele um Stärken herum aufzubauen ignoriert Defizite nicht – es sorgt dafür, dass Stärken der Motor sind statt das Defizit der ganze Fokus.

How to do it

  1. Nimm ein aktuelles Ziel. Liste auf, was das Ziel erfordert. Ordne jede Anforderung einer der 24 VIA-Stärken zu.
  2. Identifiziere, welche der erforderlichen Stärken in deinem Signaturprofil enthalten sind – das sind deine Hebelpunkte.
  3. Gestalte um, wie du das Ziel verfolgst, um diese Hebelpunkte zu maximieren.
  4. Frage bei den erforderlichen Stärken außerhalb deines Top-Profils: „Kann ich mit jemandem zusammenarbeiten, dessen Signatur das ist?“

Evidenz

Meta-analyses of strengths-based interventions in organizational settings find positive effects on engagement and performance. The VIA-specific version of strengths-based goal setting has less direct trial evidence. (observational)

Most strengths-based organizational research uses different strength frameworks (e.g., Gallup CliftonStrengths); direct VIA-to-goal outcome evidence is sparser.

Quellen

  • Linley et al. (2010), "Using signature strengths in pursuit of goals," International Coaching Psychology Review

Häufiger Fehler

Das als Erlaubnis zu behandeln, nie an Schwächen zu arbeiten – echte Defizite, die zentrale Ziele blockieren, brauchen weiterhin Aufmerksamkeit. Das Prinzip ist stärkengeführt, nicht schwächenignorierend.

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