Aufhören, Verletzlichkeit zu betäuben

Bemerken Sie, wie Sie schwere Gefühle betäuben – und fühlen Sie sie stattdessen, weil Sie nicht selektiv betäuben können.

Why it works

Browns Forschung fand, dass Sie Emotionen nicht selektiv betäuben können: Schmerz, Angst und Enttäuschung abzustumpfen stumpft auch Freude, Dankbarkeit und Verbindung ab. Betäubungsverhalten (Geschäftigkeit, Scrollen, Substanzen, Perfektionismus) nimmt die Schärfe des Unbehagens, flacht aber die gesamte emotionale Bandbreite ab, weshalb wir uns umso weniger lebendig fühlen, je mehr wir betäuben.

How to do it

  1. Identifizieren Sie Ihre bevorzugte Betäubungsbewegung und das Gefühl, dem sie meist folgt.
  2. Halten Sie inne, wenn der Drang zuschlägt, und benennen Sie die Emotion, die Sie zu vermeiden versuchen.
  3. Lassen Sie das Gefühl sechzig Sekunden lang präsent sein, bevor Sie entscheiden, was zu tun ist.

Evidenz

Die Einsicht „man kann nicht selektiv betäuben“ ist einer von Browns meistzitierten qualitativen Befunden, und sie steht im Einklang mit breiterer Forschung darüber, dass Erlebnisvermeidung Distress über die Zeit verschlimmert. Gross und Levensons experimentelle Arbeit schärft den spezifischen Anspruch: Emotionshemmung dämpft das gefühlte Erleben positiver Emotion, nicht nur negativer, und liefert damit kontrollierte-Studien-Unterstützung für die Idee, dass Betäubung nicht selektiv sein kann. (observational)

Browns Anspruch ist interviewabgeleitet; das verwandte Konstrukt der Erlebnisvermeidung hat stärkere empirische Rückendeckung in der klinischen Literatur.

Quellen

Häufiger Fehler

Ein Betäubungsverhalten als das ganze Problem zu behandeln (nur das Handy, nur der Wein) statt die zugrunde liegende Gewohnheit zu bemerken, Unbehagen zu vermeiden, die einfach zu einem neuen Ventil wandert.

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