Delegationsstufen, praktisch umgesetzt

Die Entscheidungsbefugnis der Aufgabe, der Person und dem Moment anpassen

Wie delegiert man, ohne zu mikromanagen oder abzudanken?

Modelle für Delegationsstufen (meist eine 5- oder 7-stufige Skala) geben Führungskräften und ihren Mitarbeitenden ein gemeinsames Vokabular dafür, wie viel Entscheidungsbefugnis bei einer Aufgabe übertragen wird — von „warte auf meine Anweisungen" bis „entscheide und handle, ohne mir Bescheid zu geben". Das Modell ist praxiserprobtes Wissen und keine formal untersuchte Methode, aber das zugrunde liegende Prinzip — dass Unklarheit über Entscheidungsbefugnis die Wurzel sowohl von Mikromanagement als auch von Abdanken ist — hat solide organisationale Unterstützung.

Die meisten Delegationsprobleme sind keine Faulheit oder Inkompetenz — sie sind Unklarheitsprobleme. Die Führungskraft dachte, sie würde ermächtigen; die mitarbeitende Person dachte, sie solle sich zurückmelden. Modelle für Delegationsstufen (populär gemacht durch Managementautoren wie Jan Carlzon, L. David Marquet und diverse Managementtexte) lösen das, indem sie explizit benennen, wie viel Entscheidungsbefugnis bei jeder Aufgabe übertragen wird. Unten stehen die Kernpraktiken mit ehrlichen Hinweisen darauf, wo die Evidenz stark ist und wo es sich um erprobtes Praxiswissen handelt.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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