Radikale Akzeptanz

Hör auf, gegen eine Realität zu kämpfen, die du gerade nicht ändern kannst – Akzeptanz beendet das Leiden, das Widerstand hinzufügt.

Why it works

Schmerz plus die Weigerung, Schmerz zu akzeptieren, ergibt Leiden. Gegen eine unveränderliche Realität zu kämpfen hält das Nervensystem im Protest und verbraucht Energie, ohne etwas zu verändern. Radikale Akzeptanz beendet diesen sekundären Kampf, was Aufmerksamkeit freisetzt, um auf die Situation zu reagieren, wie sie tatsächlich ist, statt wie man sie sich wünscht.

How to do it

  1. Benenne die Realität, gegen die du dich sträubst, schlicht.
  2. Bemerke den Widerstand – das „das sollte nicht sein“ – als separate, optionale Schicht.
  3. Erkenne an, dass die Fakten sind, was sie sind, egal was du dabei fühlst.
  4. Wende den Verstand jedes Mal wieder zur Akzeptanz, wenn er rebelliert; es ist eine Übung, kein Schalter.

Evidenz

Radikale Akzeptanz ist eine Kern-Stresstoleranz-Fertigkeit der DBT, konzeptuell übereinstimmend mit Akzeptanzprozessen, die in der breiteren akzeptanzbasierten Therapieliteratur gestützt werden. (mechanistic)

Die spezifische Fertigkeit ist weniger direkt geprüft als DBT als Ganzes; die stützende Evidenz betrifft größtenteils Akzeptanz allgemeiner.

Quellen

Häufiger Fehler

Akzeptanz mit Zustimmung oder Aufgeben zu verwechseln. Zu akzeptieren, dass etwas real ist, heißt nicht zu sagen, dass es in Ordnung ist oder dass man nicht daran arbeiten wird, es zu ändern.

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