Meisterschaft als Asymptote verfolgen

Besser werden als das Ziel behandeln – wissend, dass man nie ganz ankommt.

Why it works

Pink rahmt Meisterschaft als von Natur aus motivierend, aber asymptotisch: Man kann sich ihr annähern, aber sie nie ganz erreichen, was genau sie so fesselnd macht. Sich an Verbesserung statt an einer Ziellinie zu orientieren, hält Anstrengung aufrecht, weil es immer eine nächste Steigerung gibt, und der gefühlte Fortschritt selbst ist lohnend.

How to do it

  1. Wähle eine Fertigkeit, die dir wichtig ist, und definiere "besser werden" statt "fertig sein".
  2. Verfolge Fortschritt über Zeit, damit er sichtbar wird.
  3. Akzeptiere, dass Frustration und Plateaus Teil der Meisterschaft sind, nicht Signale zum Aufhören.

Evidenz

Der motivierende Zug der Meisterschaft steht im Einklang mit Forschung zur Kompetenzbedürfnisbefriedigung und mit Meisterschafts- (versus Leistungs-)Zielorientierungen, die in der Leistungsforschung mit Durchhaltevermögen verknüpft sind. (observational)

Befunde zur Zielorientierung sind stellenweise gemischt und größtenteils korrelativ; Pinks "Asymptote"-Rahmung ist eine Metapher, kein gemessenes Konstrukt.

Quellen

Häufiger Fehler

Dem Anschein von Kompetenz nachjagen (jetzt gut aussehen) statt tatsächlicher Verbesserung, was dazu führt, die schwierigen, wachstumsfördernden Aufgaben zu meiden.

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