Erwartungs-Wert-Theorie: Warum du dich anstrengst (oder nicht)

Das Zwei-Faktoren-Modell der Motivation und wie man gezielt an jedem Faktor ansetzt

Warum verfolgen wir manche Ziele und meiden andere, die wir schätzen?

Jacquelynne Eccles' Erwartungs-Wert-Theorie besagt, dass die Motivation, eine Aufgabe zu verfolgen, gemeinsam durch zwei Faktoren bestimmt wird: Erwartung (der Glaube, erfolgreich sein zu können) und Wert (wie sehr einem der Erfolg wichtig ist). Beide sind nötig – hoher Wert bei niedriger Erwartung erzeugt Angst und Vermeidung; hohe Erwartung bei niedrigem Wert erzeugt kompetente Gleichgültigkeit. Die Theorie hat eine solide empirische Basis vor allem im Bildungskontext, mit vertretbarer Verallgemeinerung auf andere Lebensbereiche.

Die meiste Motivationsberatung behandelt "Motivation" als einzelne Variable, die es zu steigern gilt. Die von Jacquelynne Eccles und Kollegen über Jahrzehnte der Forschung zu schulischer Leistung entwickelte Erwartungs-Wert-Theorie zerlegt Motivation in zwei unterschiedliche Faktoren, die verschiedene Interventionen brauchen. Zu wissen, ob man bei "das kann ich nicht" oder bei "das interessiert mich nicht genug" feststeckt, entscheidet, an welchem Hebel man ansetzen muss. Die folgenden Praktiken beruhen auf Eccles' veröffentlichtem Rahmenwerk, mit ehrlichen Hinweisen darauf, was direkt belegt und was übertragen ist.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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