Kolbs Erfahrungslernzyklus: Lernen durch Tun und Reflektieren

Der Vier-Phasen-Zyklus und wie man mit ihm mehr aus jeder Erfahrung lernt

Wie funktioniert Kolbs Erfahrungslernzyklus?

David Kolbs Erfahrungslernzyklus schlägt vier Phasen vor – konkrete Erfahrung, reflektierende Beobachtung, abstrakte Begriffsbildung und aktives Experimentieren –, durch die Menschen Erfahrung in Lernen umwandeln. Der Zyklus wird in der Erwachsenenbildung und im Coaching breit eingesetzt, obwohl sein Status als wissenschaftlich validiertes Modell umstritten ist; die Kernaussage, dass Reflexion und Begriffsbildung das Lernen aus Erfahrung verstärken, hat solide praktische und einige empirische Unterstützung.

Kolbs Zyklus ist das einflussreichste Modell des Erfahrungslernens Erwachsener und baut auf John Deweys Idee auf, dass echtes Lernen die Transformation von Erfahrung erfordert. In Kolbs Darstellung lehrt Erfahrung allein nichts – sie liefert nur das Rohmaterial. Reflexion wandelt Erfahrung in Beobachtung um; Begriffsbildung macht aus Beobachtung verallgemeinerbare Erkenntnis; Experimentieren testet diese Erkenntnis in neuen Situationen. Das Überspringen einer Phase verkürzt den Zyklus und begrenzt, was man lernt. Im Folgenden die zentralen Praktiken mit ehrlicher Evidenzeinschätzung.

Übungen

Übe das mit IX Coach

Übe das mit IX Coach

Verwandte Konzepte