Fierce Self-Compassion, ganz praktisch

Die schützende, versorgende, motivierende Seite des Selbstmitgefühls

Fierce vs. tender Self-Compassion: Was ist der Unterschied?

Kristin Neff unterscheidet zwei Modi von Selbstmitgefühl: tender (tröstend und annehmend) und fierce (schützend, versorgend und motivierend durch klares, mutiges Handeln). Fierce Self-Compassion ist keine Aggression – es ist die warme, klarsichtige Stärke, die man im Namen eines geliebten Menschen zeigen würde, nun auf sich selbst gerichtet. Forschung zu Selbstmitgefühl im Allgemeinen stützt beide Modi, wobei fierce Self-Compassion als eigenständiges Konstrukt neuer ist und primär durch Beobachtungs- und klinische Evidenz gestützt wird.

Die meisten Diskussionen zu Selbstmitgefühl betonen Zärtlichkeit – sich selbst beruhigen, annehmen, sanft mit sich sein. Neffs spätere Arbeit fügt einen zweiten, ebenso notwendigen Modus hinzu: fierce Self-Compassion, die Stärke, die „genug“ zu Misshandlung sagt, „ich kümmere mich darum“ und „ich kann schwierige Dinge bewältigen“. Beide Modi entspringen derselben Wurzel – echte Fürsorge für sich selbst –, dienen aber unterschiedlichen Bedürfnissen. Zärtlich, wenn man Trost braucht; fierce, wenn man Handlung braucht.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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