Deinen inneren fierce Verbündeten anrufen

Entwickle ein verinnerlichtes Bild eines mächtigen, mitfühlenden Beschützers, den du in Momenten der Bedrohung heraufbeschwören kannst.

Why it works

Bildbasierte Interventionen wirken, indem sie die Simulationssysteme des Gehirns rekrutieren – dieselben neuronalen Netzwerke, die bei echter Erfahrung aktiviert werden, werden durch lebhafte Vorstellung teilweise aktiviert. Ein verinnerlichter fierce Verbündeter liefert das gefühlte Gefühl, Rückendeckung zu haben, was das Bedrohungssystem herunterreguliert und mutigeres Handeln ermöglicht, als sonst zugänglich wäre.

How to do it

  1. Sich eine Person, ein Archetyp oder eine Figur vorstellen, die sowohl völlig liebevoll als auch völlig unwillig ist, zuzulassen, dass man schlecht behandelt wird.
  2. Das Bild konkret machen: Wie sehen sie aus, wie klingen sie, was sagen sie zu dir?
  3. Bei einer Bedrohung – einer Person, einer Situation, einem inneren Kritiker – sich diese Figur mental an die Seite stellen und fragen, was sie tun würde.

Evidenz

Mitgefühlsbasierte Imaginationsübungen sind eine Kernkomponente der Compassion Focused Therapy (CFT), die klinische Studienevidenz für die Reduktion von Selbstkritik und Scham hat, besonders in Populationen mit schambasierten Schwierigkeiten. (clinical)

Die CFT-Bildevidenz gilt für klinische Populationen; die „Fierce Ally“-Variante ist eine neuere, spezifisch Neffs fierce Self-Compassion zugehörige Rahmung mit weniger unabhängigen Studiendaten.

Quellen

Häufiger Fehler

Eine Figur wählen, die nur weich und warm ist – das ist tender Compassion; der fierce Verbündete muss auch fähig sein, zu verteidigen und abzulehnen, sonst erfüllt das Bild die fierce Funktion nicht.

Übe das mit IX Coach

Mit IX Coach starten

More practices for Fierce Self-Compassion, ganz praktisch

Verwandte Konzepte