Zielsetzungstheorie, ganz praktisch

Konkrete, schwierige Ziele – die Mechanismen, die Moderatoren und ehrliche Grenzen

Was besagt die Zielsetzungstheorie über die Treiber von Leistung?

Locke und Lathams Zielsetzungstheorie besagt, dass konkrete, schwierige Ziele höhere Leistung antreiben als vage oder leichte Ziele – sofern die Person engagiert ist und über ausreichende Fähigkeit verfügt. Dies ist einer der am besten replizierten Befunde in der Organisations- und Leistungspsychologie, mit Unterstützung über Hunderte von Studien in Labor- und Feldsettings.

Die Zielsetzungstheorie entstand aus Lockes Arbeit in den 1960ern und wurde mit Latham über Jahrzehnte an Feldstudien weiterentwickelt. Ihr zentraler Befund ist täuschend einfach: Menschen zu sagen, sie sollen „ihr Bestes geben“, unterbietet zuverlässig, ihnen ein konkretes, schwieriges Ziel zu geben. Die Theorie legt auch genau fest, wann das zusammenbricht – und diese Moderatoren zählen genauso viel wie der Hauptbefund. Im Folgenden die zentralen Praktiken, jeweils mit ihrem Mechanismus und einer ehrlichen Einschätzung der Evidenz.

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