Eine Meisterschaftszielorientierung annehmen, nicht nur eine Leistungsorientierung

Ziele verfolgen, um besser zu werden, nicht nur um gut auszusehen – besonders bei langfristiger Arbeit.

Why it works

Dwecks und Elliots Arbeit zur Zielorientierung unterscheidet Meisterschaftsziele (Kompetenzentwicklung) von Leistungszielen (Kompetenzdemonstration). Bei Rückschlägen und Schwierigkeit reagieren meisterschaftsorientierte Menschen mit mehr oder anderer Anstrengung; leistungsorientierte Menschen ziehen sich eher zurück, um ihr Selbstbild zu schützen. Bei langen, schwierigen Zielen, bei denen Rückschläge unvermeidlich sind, erhält Meisterschaftsorientierung die motivationale Reaktion.

How to do it

  1. Dein Ziel in dem rahmen, was du lernen oder wie du wachsen wirst, neben dem, was du erreichen wirst.
  2. Bleibst du zurück, zuerst fragen „was sagt mir das über meine Strategie?“ vor „was sagt das über mich?“
  3. Fähigkeitsentwicklung neben Ergebniskennzahlen verfolgen.

Evidenz

Zielorientierungsforschung hat eine große Literatur; Meisterschaftsorientierung sagt adaptive Reaktionen auf Rückschläge vorher und ist mit Ausdauer verbunden. Effekte sind beobachtend und variieren nach Kontext und individuellen Unterschieden in Leistungsmotivation. (observational)

Manche Forschung deutet darauf hin, dass Leistungsorientierung in Kontexten mit klaren, festen Bewertungskriterien adaptiv ist; die Schlussfolgerung „Meisterschaft ist immer besser“ ist zu stark.

Quellen

Häufiger Fehler

Ziele rein als Ergebniskennzahl behandeln und nie die Fähigkeitsentwicklung verfolgen, von der langfristige Leistung tatsächlich abhängt.

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