Mattering: Sich zählend fühlen

Warum sich für andere bedeutsam zu fühlen ein grundlegendes psychologisches Bedürfnis ist – und wie man es kultiviert

Was ist Mattering in der Psychologie?

Gordon Flett definiert Mattering als das Gefühl, für andere bedeutsam zu sein – bemerkt, wichtig und gebraucht. Das Gefühl, zu zählen, sagt in großen Beobachtungsstichproben geringere Depression, höheres Engagement und verringerte Suizidalität voraus. Anti-Mattering – das Gefühl, unsichtbar oder eine Last zu sein – ist ein stärkerer Prädiktor für Leid als bloß fehlende positive soziale Verbindung.

Die meisten Rahmen psychologischer Bedürfnisse konzentrieren sich auf Autonomie, Kompetenz oder Zugehörigkeit. Gordon Fletts Mattering-Forschung fügt etwas Konkreteres hinzu: das gefühlte Empfinden, dass du zählst, dass jemand es bemerken würde, wärst du weg, dass deine Anwesenheit einen Unterschied macht. Anti-Mattering – das Gefühl, unsichtbar oder eine Last zu sein – ist ein robuster Prädiktor für Depression und suizidale Gedanken, unabhängig von sozialer Isolation allein. Die gute Nachricht ist, dass Mattering teilweise dadurch geschaffen wird, wie du dich verhältst, nicht nur durch Umstände. Es folgen die Praktiken mit ihren Mechanismen und einer ehrlichen Einschätzung der Evidenz.

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