Der Mere-Exposure-Effekt, praktisch erklärt

Vertrautheit, Sympathie und die stille Kraft wiederholter Präsenz

Was ist der Mere-Exposure-Effekt und wie wirkt er?

Der Mere-Exposure-Effekt, von Robert Zajonc in den 1960ern begründet, beschreibt die Tendenz, Dinge allein deshalb zu mögen, weil man ihnen schon begegnet ist — ganz ohne positive Erfahrung oder bewusste Bewertung. Der Effekt zeigt sich robust über verschiedene Reiztypen und Kulturen hinweg, ist aber bei neuartigen Reizen stärker und schwächt sich ab, wenn die Wiederholung eintönig wird oder die erste Reaktion auf den Reiz negativ war.

1968 veröffentlichte Robert Zajonc Befunde, wonach die bloße Wiederholung eines Reizes — ein chinesisches Schriftzeichen, ein Foto, ein Musikschnipsel — die Bewertung dieses Reizes zuverlässig positiver ausfallen ließ, selbst wenn sich die Personen nicht erinnern konnten, ihn schon gesehen zu haben. Der Mere-Exposure-Effekt zählt zu den am besten replizierten Befunden der Sozialpsychologie und hat direkte, praktische Anwendungen dafür, wie wir Beziehungen aufbauen, Ideen vermitteln und Motivation aufrechterhalten.

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Übe das mit IX Coach

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