Einen selbsttranszendenten Zweck verfolgen

Verbinde deine tägliche Anstrengung mit etwas wirklich über dich Hinausgehendem – einer Sache, einer Person oder einem Handwerk.

Why it works

Peak Experiences zeichnen sich durch einen Rückgang selbstbezogener Verarbeitung und eine Erweiterung des gefühlten Verbundenheitsgefühls mit etwas Größerem aus. Das ist keine Metapher: Neuroimaging-Forschung zu selbsttranszendenten Erfahrungen zeigt reduzierte Aktivität in Default-Mode-Netzwerk-Regionen, die mit selbstbezogenem Grübeln assoziiert sind. Arbeit an einen Zweck außerhalb des Selbst zu verankern schafft einige dieser Bedingungen in gewöhnlicher Aktivität nach.

How to do it

  1. Benenne konkret, wer von der Arbeit, die du gleich machst, profitiert, auch wenn es klein ist.
  2. Schreib vor einer Sitzung zwei Minuten lang, welchem größeren Zweck diese Aufgabe dient.
  3. Wenn sich die Arbeit sinnlos anfühlt, kehre zu diesem Zweck zurück, statt die Aufgabe zu wechseln.

Evidenz

Prosoziale Motivation und ein Gefühl, für andere von Bedeutung zu sein, sind in der Arbeitspsychologie-Forschung durchgängig mit Engagement und Wohlbefinden verbunden; Selbsttranszendenz als Prädiktor positiver Emotion ist in Positive-Psychologie-Umfrageforschung gestützt. (observational)

Die Verbindung ist korrelativ; erzwungenes Zweck-Schreiben kann sich hohl anfühlen. Die Praxis funktioniert nur, wenn der angegebene Zweck wirklich geglaubt wird.

Häufiger Fehler

Zweck auf so abstrakter Ebene zu rahmen ('der Menschheit helfen'), dass er im Moment kein Gewicht trägt. Wirksamer transzendenter Zweck ist konkret genug, um sich während der Arbeit real anzufühlen.

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