In gemeinsame soziale Netzwerke investieren

Zeit mit Menschen verbringen, die beide als Paar bestätigen und mit beiden verbunden sind.

Why it works

Staffords Modell umfasst das Verbringen von Zeit mit Freunden und Familie, die beide Partner als Paar kennen, als Pflegeverhalten – nicht als beiläufiges Geselligsein. Gemeinsame soziale Netzwerke bieten externe Bestätigung der Existenz und des Wertes der Beziehung, was die eigene Investition der Partner verstärkt. Netzwerke bieten auch gemeinsame Erlebnisse, interne Bezüge und soziale Verantwortlichkeit, die unabhängig Beziehungsbindung vorhersagen.

How to do it

  1. Die Freunde und Familienmitglieder identifizieren, die beide kennen und mit denen man sich gemeinsam trifft – nicht nur getrennt.
  2. Regelmäßig Zeit mit mindestens einem Paar oder einer Gruppe einplanen, in die die Beziehung eingebettet ist.
  3. Neue Menschen dem Partner vorstellen, statt parallele soziale Leben aufrechtzuerhalten.
  4. Nach sozialen Anlässen benennen, was man daran genossen hat, den Partner in diesem Kontext zu erleben.

Evidenz

Netzwerküberlappung und soziale Zustimmung sind sowohl in Staffords Pflegeforschung als auch in der breiteren Literatur zu sozialen Netzwerken in Beziehungen mit Beziehungsbindung und -stabilität verbunden. (observational)

Netzwerkeffekte sind korrelativ; gemeinsame Netzwerke können Beziehungsinvestition eher widerspiegeln als verursachen. Effektgrößen für diese Pflegekategorie sind kleiner als für Positivität oder Zusicherungen.

Quellen

  • Stafford & Canary (1991), maintenance strategies and romantic relationship type, Communication Monographs
  • Parks & Adelman (1983), communication networks and relationship dissolution, Human Communication Research

Häufiger Fehler

Parallel sozialisieren (jeder Partner mit eigenen Freunden), ohne in das gemeinsame Netzwerk zu investieren – das lässt die Beziehung ohne externe soziale Einbettung.

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