Ihre persönlichen Genuss-Killer identifizieren und reduzieren

Bemerken Sie die mentalen Gewohnheiten, die zuverlässig Ihre positiven Erfahrungen unterbrechen, und gehen Sie sie spezifisch an.

Why it works

Bryant und Veroff identifizierten „Dämpfung“ – die Tendenz, positive Erfahrung zu minimieren oder abzuwehren – als das psychologische Gegenteil von Genießen. Häufige Dämpfer sind Sorge, das gute Ding zu verlieren, Schuldgefühl darüber, es zu genießen, oder mental zu „was kommt als Nächstes“ zu springen. Das sind erlernte kognitive Gewohnheiten, keine fixen Persönlichkeitszüge, und sie können bemerkt und unterbrochen werden, sobald sie identifiziert sind.

How to do it

  1. Erinnern Sie sich an eine kürzliche Erfahrung, die genussvoll hätte sein sollen, es aber nicht war, oder weniger genussvoll als erwartet.
  2. Identifizieren Sie, was Ihr Geist während ihr tat: Planen, Sorgen, Vergleichen, Schuldgefühle?
  3. Benennen Sie Ihren häufigsten Dämpfer (Sorgen, Schuldgefühle, Vorauseilen).
  4. Achten Sie beim nächsten Mal, wenn eine positive Erfahrung beginnt, gezielt auf dieses Muster und lenken Sie sanft um.

Evidenz

Bryants Genuss-Skala schließt Dämpfung als eigene Dimension ein, negativ korreliert mit Wohlbefinden-Ergebnissen und separat von Genussstrategien gemessen. Individuenspezifische Dämpfungsmuster zu identifizieren ist eine gezielte Anwendung dieses Rahmenwerks. (mechanistic)

Dämpfungsmuster sind deskriptiv gut identifiziert; kognitive Interventionen, um sie spezifisch zu reduzieren, wurden nicht separat vom allgemeinen Genussfähigkeitsaufbau erprobt.

Quellen

  • Bryant & Veroff (2007), Savoring: A New Model of Positive Experience — savoring and dampening dimensions

Häufiger Fehler

Das Dämpfungsmuster zu identifizieren und sich dann dafür zu verurteilen, es zu haben – was selbst ein dämpfender Zug ist, und ein besonders zirkulärer noch dazu.

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