Das autonome "Warum" finden

Formulieren Sie eine Aufgabe um, bis Sie sie aus Ihren eigenen Werten heraus tun, nicht aus äußerem Druck.

Why it works

Die Selbstbestimmungstheorie unterscheidet kontrollierte Motivation ("Ich muss") von autonomer Motivation ("Ich wähle"). Autonome Gründe rekrutieren tieferes Engagement und Durchhaltevermögen, weil das Verhalten mit dem Selbst integriert ist, statt als Zwang erlebt zu werden. Selbst eine von außen auferlegte Aufgabe kann autonom werden, sobald Sie sie mit einem Wert verbinden, den Sie vertreten.

How to do it

  1. Schreiben Sie in eigenen Worten auf, warum Sie die Aufgabe tun.
  2. Wenn der Grund rein extern ist ("mein Chef hat es gesagt"), fragen Sie, welchem persönlichen Wert die Aufgabe dient.
  3. Formulieren Sie die Aufgabe in Begriffen dieses Werts um und handeln Sie dann aus der umformulierten Version.

Evidenz

Ein umfangreicher Forschungskörper verbindet autonome Motivation mit größerem Durchhaltevermögen, Leistung und Wohlbefinden über Bildung, Arbeit, Gesundheit und Sport hinweg. Die Autonomieunterscheidung ist einer der am häufigsten replizierten Befunde des Feldes. (rct)

Umdeutung hilft am meisten, wenn ein echter Wert existiert; sie kann keinen Sinn erzeugen, wo keiner plausibel ist.

Quellen

  • Deci & Ryan, Self-Determination Theory (program of experimental and field research)

Häufiger Fehler

Zu versuchen, sich rein durch äußere Einsätze (Belohnungen, Drohungen) zu motivieren, was die autonomen Gründe verdrängen kann, die den Einsatz aufrechterhalten, sobald die Einsätze wegfallen.

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