Autonomieunterstützenden Selbstgespräch nutzen

Coachen Sie sich mit Wahlfreiheit und Begründung, nicht mit "Sollten" und Selbstdruck.

Why it works

Autonomieunterstützende Kontexte – Wahlfreiheit, eine Begründung und Anerkennung von Gefühlen anbieten – steigern Motivation, während kontrollierende, drängende Sprache sie verringert. Dasselbe gilt dafür, wie Sie mit sich selbst sprechen: innerer Zwang ("ich muss, ich sollte") vereitelt Ihr eigenes Autonomiebedürfnis und erzeugt Widerstand, selbst wenn das Ziel Ihres ist.

How to do it

  1. Ertappen Sie kontrollierende Selbstgespräche ("ich sollte", "ich muss", "was stimmt nicht mit mir").
  2. Ersetzen Sie sie durch Wahlfreiheit und Begründung ("ich wähle das, weil...").
  3. Erkennen Sie die Schwierigkeit an, statt sich daran vorbeizudrängen.

Evidenz

Studien zu autonomieunterstützenden versus kontrollierenden Umgebungen (im Unterricht, in der Erziehung, im Gesundheitswesen) zeigen, dass Autonomieunterstützung bessere Motivation und Ergebnisse erzeugt. Dies nach innen zu erweitern ist gut begründet, wenngleich Selbstgespräche spezifisch weniger direkt untersucht sind. (observational)

Der zwischenmenschliche Befund ist stark; die Anwendung auf inneres Selbstgespräch ist eine vernünftige Erweiterung statt ein direkt replizierter Befund.

Quellen

  • SDT research on autonomy-supportive vs controlling interpersonal contexts

Häufiger Fehler

Zu versuchen, sich mit hartem innerem Druck in Aktion zu peitschen, was Ihr eigenes Autonomiebedürfnis vereitelt und tendenziell Vermeidung erzeugt.

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