Die Action-Step-Quote in Meetings maximieren

Die Produktivität eines Meetings am Verhältnis der erzeugten Action Steps messen, nicht daran, wie engagiert oder interessant es sich anfühlte.

Why it works

Kreative Meetings erzeugen leicht Ideen, aber Action Steps nur unregelmäßig. Das Meeting „fühlt sich produktiv an“ durch soziale Stimulation und Ideenerzeugung, selbst wenn es keine Verpflichtungen hervorbringt. Die Anzahl der Action Steps als Proxy-Metrik für den Wert eines Meetings zu nutzen, rahmt die Frage von „War das interessant?“ zu „Bringt das etwas voran?“ um – ein qualitativ anderer Maßstab dafür, was ein nützliches Meeting ausmacht.

How to do it

  1. Jemanden bestimmen, der Action Steps während des Meetings explizit erfasst – nicht nur in einem allgemeinen Notizdokument.
  2. Am Ende jedes Meetings die Action Steps laut vorlesen, bestätigen, dass jeder ein Verb und einen einzigen Verantwortlichen hat, und sie vor dem Verlassen verteilen.
  3. Bringt ein Meeting keine Action Steps hervor, es als reines Informationsmeeting kennzeichnen und fragen, ob künftige Meetings dieser Art die Zeit wert sind.

Evidenz

Forschung zur Meeting-Effektivität findet durchweg, dass Meetings ohne klare Handlungszuweisungen die häufigste Quelle wahrgenommener Meeting-Verschwendung sind. Das „ergebnislose“ Meeting ist in der Organisationsliteratur gut anerkannt; die Nutzung der Action-Step-Anzahl als Metrik ist eine Praktiker-Faustregel, kein getestetes Messwerkzeug. (anecdotal)

Die Action-Step-Anzahl als Meeting-Qualitätsmetrik ist eine vernünftige praktische Faustregel; nicht jedes wertvolle Meeting bringt Action Steps hervor (z. B. Informationsaustausch, Abstimmungsmeetings).

Häufiger Fehler

Action Steps auf einem gemeinsamen Whiteboard zu erfassen, aber keine Verantwortlichen zuzuweisen oder sie schriftlich zu verteilen – nur visuell im Raum erfasste Schritte sind am nächsten Tag vergessen.

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