Die Action Steps jedes Projekts physisch von anderen Projekten getrennt halten

Action Steps verschiedener Projekte in einer einzigen Liste zu vermischen erhöht die Kosten des Kontextwechsels und erschwert es, Fortschritt zu erkennen.

Why it works

Kontextwechsel zwischen Projekten verursachen kognitiven Aufwand proportional dazu, wie unterschiedlich die Projekte sind. Eine kombinierte Liste zwingt dazu, bei jedem Durchsehen gedanklich nach Projekt zu filtern – eine kleine, aber wiederholte kognitive Steuer. Getrennte Projektbehälter beseitigen diesen Aufwand: Bei der Arbeit an Projekt A sind nur die Action Steps von Projekt A sichtbar. Das macht zudem Fortschritt auf Projektebene messbar – du kannst sehen, welcher Anteil der Action Steps eines Projekts abgeschlossen ist.

How to do it

  1. Jedem aktiven Projekt eine eigene Seite, einen eigenen Ordner oder Bereich in deinem System geben.
  2. Innerhalb jedes Projekts die Drei-Bereiche-Struktur beibehalten: Action Steps, Referenzen, Backburner.
  3. Projektbezogene Listen bei der Arbeit an diesem Projekt durchsehen; alle Projekte bei einer wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Planungssitzung.

Evidenz

Die Kosten des Aufgabenwechsels steigen mit der konzeptuellen Distanz zwischen Aufgaben. Verwandte Arbeit in einem einzigen Behälter zu halten deckt sich mit dem Prinzip, Kontextwechsel-Aufwand zu reduzieren. GTD nutzt eine ähnliche projektbasierte Organisation aus demselben Grund. (mechanistic)

Das Prinzip der Projektisolation deckt sich mit Forschung zu Wechselkosten; die konkrete Drei-Bereiche-Struktur innerhalb jedes Projekts ist die Designentscheidung der Action Method.

Häufiger Fehler

Nur eine globale „Alle Projekte“-Liste zu führen und nach Projekt zu taggen – Tags erfordern bei jedem Zugriff auf die Liste einen zusätzlichen Filterschritt, was weniger wirksam ist als physische Trennung.

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