Verlangsamen Sie sich bewusst bei konzeptuellen Übergängen

Halten Sie inne, benennen Sie den Übergang und prüfen Sie das Verständnis, bevor Sie zur nächsten Idee übergehen.

Why it works

Experten bewegen sich zwischen konzeptuellen Einheiten in einem Tempo, das an ihre eigene Verarbeitung kalibriert ist, nicht an die des Zuhörers. Neulinge verlieren den Faden oft bei Übergängen — dem Moment, in dem ein Teilkonzept endet und ein neues beginnt —, weil sie das Vorherige noch nicht konsolidiert haben. Den Übergang laut zu benennen ('Also, jetzt wo wir X haben, sehen wir, wie es zu Y führt') gibt dem Neuling ein Kartensignal und reduziert die Arbeitsgedächtnis-Kosten, Struktur neben Inhalt zu verfolgen.

How to do it

  1. Identifizieren Sie jeden konzeptuellen Übergang in Ihrer Erklärung, bevor Sie sie halten.
  2. Halten Sie bei jedem inne und sagen Sie laut: 'Wir gehen jetzt von X zu Y über — ergibt X bis hierhin Sinn?'
  3. Fahren Sie nicht fort, bis Sie ein echtes (nicht höfliches) Verständnissignal haben.
  4. Bieten Sie an, zu X zurückzukehren, falls die Prüfung Verwirrung offenbart.

Evidenz

Die Theorie der kognitiven Belastung (Sweller) und Forschung zu durchgearbeiteten Beispielen zeigen, dass Lernressourcen sowohl für das Management von Struktur als auch von Inhalt verbraucht werden; explizites Signalisieren von Struktur reduziert extraneous Belastung und verbessert das Lernen. (observational)

Die meisten Belege stammen aus schriftlichem/multimedialem Material; gesprochene Übergangssignale sind weniger direkt untersucht, folgen aber denselben Prinzipien.

Quellen

  • Sweller, van Merrienboer & Paas (1998), cognitive architecture and instructional design, Educational Psychology Review

Häufiger Fehler

Das Verständnis mit 'Kommt jeder mit?' zu prüfen — eine Frage mit sozialem Ja-Standard — statt die Lernenden zu bitten, das letzte Konzept in eigenen Worten wiederzugeben.

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