Die Leiter der Schlussfolgerung

Von rohen Daten zur Handlung — und wie man die Fehler dazwischen erkennt

Was ist die Leiter der Schlussfolgerung?

Chris Argyris' Leiter der Schlussfolgerung beschreibt die schnelle, weitgehend unsichtbare gedankliche Reise von rohen beobachtbaren Daten zu einer fest verankerten Überzeugung und Handlung — Daten auswählen, sie interpretieren, Annahmen treffen, Schlüsse ziehen und handeln, oft binnen Sekunden. Die Praxis besteht darin, diesen Aufstieg zu verlangsamen und jede Sprosse zu prüfen, besonders in folgenreichen Situationen, in denen sich Schlussfolgerungen sicher anfühlen, aber auf wackligen Auswahlen und Annahmen beruhen können.

Chris Argyris führte die Leiter der Schlussfolgerung in den 1970er-Jahren ein, um zu erklären, warum intelligente Menschen in Organisationen aus denselben Ereignissen widersprüchliche Schlüsse ziehen. Peter Senge machte sie 1990 in The Fifth Discipline populär. Die Leiter hat sieben Sprossen: beobachtbare Daten, ausgewählte Daten, interpretierte Daten, Annahmen, Schlussfolgerungen, Überzeugungen und Handlung. Das Problem ist, dass der Aufstieg automatisch und fast augenblicklich geschieht, wodurch die Zwischenschritte unsichtbar werden — sodass wir auf Schlussfolgerungen handeln, die sich wie beobachtete Fakten anfühlen. Hier sind die Praktiken, die das Modell nutzbar machen, mit ehrlicher Evidenz.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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