Zuversichtsskalierung nach der Wunderfrage
Sobald das Wunder beschrieben ist, skalieren Sie, wie zuversichtlich die Person ist, dass sie einen kleinen Schritt darauf zu machen kann.
Why it works
Eine lebhafte bevorzugte Zukunft erzeugt Motivation, offenbart aber auch die Lücke zwischen jetzt und dann — was demoralisierend sein kann, wenn sich die Lücke unüberwindbar anfühlt. Zuversichtsskalierung ('Wie zuversichtlich sind Sie auf einer Skala von 0 bis 10, dass Sie [das erste kleine Zeichen] schaffen könnten?') beurteilt, ob sowohl Motivation (Wichtigkeit) als auch Fähigkeitsüberzeugung (Zuversicht) vorhanden sind. Die Nachfrage 'Warum nicht niedriger?' extrahiert bestehende Zuversicht — sie lässt die Person artikulieren, warum sie es kann statt warum nicht, was den Glauben aufbaut, der für den nächsten Schritt nötig ist.
How to do it
- Fragen Sie nach der Identifikation des ersten kleinen Verhaltenszeichens aus dem Wunder: 'Wie zuversichtlich sind Sie, 0 bis 10, dass Sie das diese Woche schaffen könnten?'
- Fragen Sie, unabhängig von der Zahl, 'Warum sind Sie bei einer [n] und nicht niedriger?'
- Wenn die Zuversicht unter 3 liegt, verkleinern Sie den Schritt, bis die Zuversicht mindestens 4–5 erreicht.
- Fragen Sie: 'Was müsste vorhanden sein, damit Ihre Zuversicht um einen Punkt steigt?'
- Nutzen Sie die Zuversichtszahl, um die Größe der Aufgabe zwischen den Sitzungen zu kalibrieren.
Evidenz
Selbstwirksamkeit sagt Verhaltensänderung über Bereiche hinweg vorher. Zuversichtsskalierung und die Nachfrage 'Warum nicht niedriger?' ist eine etablierte SFBT-Technik mit mechanistischer Unterstützung aus Banduras Selbstwirksamkeitstheorie. (observational)
Die Zuversichtsskalierungstechnik beruht auf gut gestützter Selbstwirksamkeitstheorie; ihre spezifische SFBT-Form wurde nicht in kontrollierten Studien isoliert untersucht.
Quellen
- Bandura (1977), self-efficacy: toward a unifying theory of behavioral change, Psychological Review
- Bandura, A. (1977). Self-efficacy: Toward a unifying theory of behavioral change. Psychological Review, 84(2), 191-215.
Häufiger Fehler
Eine Aufgabe zwischen den Sitzungen allein basierend auf Wichtigkeit zuzuweisen, ohne die Zuversicht zu prüfen — selbst hochmotivierte Menschen ziehen Schritte nicht durch, an deren Machbarkeit sie nicht glauben.
Übe das mit IX Coach
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Angenommen, ein Wunder geschieht über Nacht und das Problem ist verschwunden — was wäre das erste kleine Zeichen, das Sie beim Aufwachen bemerken?
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Verwandeln Sie die Wundervision in eine Liste der kleinsten, am leichtesten beobachtbaren Zeichen, dass Veränderung geschieht.
- Ausnahmefragen: erkunden, wann das Problem bereits abwesend ist
Ausnahmefragen erkunden, wann das Problem bereits abwesend ist, auch nur ein wenig — diese Momente zeigen, dass die Lösung teilweise schon vorhanden ist.
- Die Wunderfrage zur Zielklärung nutzen
Wenden Sie die Wunderfrage an, um das eigentliche Ziel hinter einer zunächst geäußerten Beschwerde oder einem Problem zu klären.
- Die Wunderfrage als Selbstcoaching-Instrument
Wenden Sie die Wunderfrage bei sich selbst an — in einem Tagebuch oder einer Reflexion —, wann immer Sie feststecken oder unklar sind, was Sie wollen.
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