Sich erinnern: Wohlstand ist, was du nicht siehst

Ausgaben signalisieren Einkommen; Wohlstand ist das Geld, das du dich entschieden hast, nicht auszugeben.

Why it works

Sichtbarer Konsum ist das Gegenteil von Wohlstand: er ist in Zeug umgewandeltes Einkommen. Wohlstand ist die unsichtbare Handlungsfreiheit, die du nicht sehen kannst. Weil wir das sichtbare Verhalten anderer kopieren, landen wir dabei, Ausgeber zu modellieren, und verwechseln ihren Konsum mit dem Zustand, den wir tatsächlich wollen — der Freiheit, die aus noch nicht ausgegebenem Geld kommt.

How to do it

  1. Trenne „reich” (hohe Ausgaben/Einkommen) von „wohlhabend” (Vermögen und Freiheit) in deiner eigenen Sprache.
  2. Wähle Vorbilder für ihr Sparverhalten, das du nicht sehen kannst, nicht für ihre Zurschaustellungen, die du sehen kannst.
  3. Frage vor einem Statuskauf, ob du das Ding willst oder die Bewunderung, die du dir davon versprichst.

Evidenz

Konsistent mit Forschung zu demonstrativem Konsum und Statussignalisierung, und mit der Beobachtung, dass Ausgaben und Nettovermögen nur schwach korreliert sind. (observational)

Der Signalisierungsmechanismus ist gut erforscht; die griffige Formulierung „Wohlstand ist, was du nicht siehst” ist Housels Rahmung davon.

Quellen

  • Veblen, conspicuous consumption; research on status signaling and spending (e.g. Charles, Hurst & Roussanov on conspicuous consumption)

Häufiger Fehler

Das sichtbare Ausgabeverhalten von reich wirkenden Menschen zu imitieren und dabei genau das Verhalten zu kopieren, das dich davon abhält, je wohlhabend zu werden.

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