Die Praxis des bewussten Lebens

Aufmerksamkeit auf das richten, was du tust und siehst, statt auf Autopilot oder mit Vermeidung zu handeln.

Why it works

Selbstwertgefühl beruht teilweise darauf, dem eigenen Verstand zu vertrauen, und dieses Vertrauen wird erarbeitet, indem man ihn nutzt. Bewusst zu leben bedeutet, die Fakten der eigenen Situation aktiv zu suchen, statt ihnen auszuweichen, was die eigene Landkarte der Realität genau hält. Jedes Mal, wenn du dich dem stellst, was du lieber vermeiden würdest, sendest du dir die implizite Botschaft, dass dein Verstand ein verlässliches Werkzeug ist, auf das du dich verlassen kannst.

How to do it

  1. Einen Bereich benennen, den du bisher vermieden hast, klar anzuschauen (Finanzen, eine Beziehung, deine Gesundheit).
  2. Die tatsächlichen Fakten dort sammeln, auch unangenehme, ohne zurückzuschrecken.
  3. Auf das handeln, was du jetzt siehst, statt auf die bequemere Geschichte, die du bevorzugt hättest.

Evidenz

Bewusstes Leben ist Brandens klinisch abgeleitete Praxis, kein getestetes Protokoll. Es überschneidet sich mit der gut untersuchten Idee, dass genaue Selbstwahrnehmung und das Angehen (statt Vermeiden) von Problemen bessere psychologische Funktionsfähigkeit unterstützt. (clinical)

Das ist Praktikertheorie aus Brandens therapeutischer Arbeit; die Säule selbst wurde nicht isoliert und in kontrollierten Studien getestet.

Häufiger Fehler

Bewusstes Leben mit Grübeln verwechseln – endlos über ein Problem nachzudenken ist Vermeidung im Verkleid; die Praxis geht darum, klar zu sehen und dann zu handeln.

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