Priming (die 10-minütige Morgenroutine)

Drei kurze Blöcke – Dankbarkeit, Verbundenheit und Ergebnis-Vorstellung –, um Ihren Standardzustand festzulegen, bevor der Tag das für Sie tut.

Why it works

Priming legt die Aufmerksamkeit im Voraus fest. Das Gehirn gewichtet, was es zuerst durchspielt, sodass bewusstes Üben von Dankbarkeit und das Visualisieren von Ergebnissen früh am Tag das Bewertungssystem des Tages Richtung Chance statt Bedrohung verschiebt. Es koppelt eine emotionale Veränderung (Dankbarkeit) mit einer physiologischen (Atmung) und einer richtungsweisenden (Durchspielen) und stapelt drei Hebel in einem Ritual.

How to do it

  1. Drei Minuten Dankbarkeit: Drei konkrete Dinge lebhaft festhalten, eines davon klein.
  2. Drei Minuten Verbundenheit: ein gefühltes Empfinden von etwas Größerem als Sie selbst – Gebet, Natur, Menschen, die Sie lieben.
  3. Drei Minuten Ergebnis-Durchspielen: Sehen Sie drei gewünschte Ergebnisse als bereits erreicht, mit dem dazugehörigen Gefühl.
  4. Halten Sie es kurz und täglich statt lang und gelegentlich – Häufigkeit ist der wirksame Bestandteil.

Evidenz

Die Dankbarkeitskomponente ist am besten belegt: Emmons und McCulloughs RCT fand, dass regelmäßige Dankbarkeitspraxis das Wohlbefinden und sogar einige körperliche Messwerte verbesserte. Das gebündelte „Priming“-Ritual selbst wurde nicht als Einheit getestet. (rct)

Die Evidenz gilt für den Dankbarkeitsbestandteil, nicht für Robbins’ konkretes 9-Minuten-Protokoll als Ganzes.

Quellen

  • Emmons & McCullough (2003), "Counting Blessings Versus Burdens", J. Personality & Social Psychology

Häufiger Fehler

Es lang und selten machen. Menschen behandeln es als 45-minütiges Ereignis, das sie bei Stress auslassen; der Nutzen kommt von kurzen Wiederholungen an den meisten Tagen.

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