Bedingungslose Selbstakzeptanz

Ellis' Antidot zur Selbstbewertung — und die Praktiken, die es umsetzbar machen

Was ist bedingungslose Akzeptanz? (sich selbst und andere gegenüber)

Bedingungslose Akzeptanz bedeutet, eine Person — dich selbst oder jemand anderen — als fehlbaren Menschen zu akzeptieren, unabhängig von Leistung oder Zustimmung, ohne die gesamte Person anhand einer einzelnen Handlung zu bewerten, was Albert Ellis als logisch unschlüssig bezeichnete. Es ist eine Haltung, kein Gefühl, und sie wirkt in zwei Richtungen: bedingungslose Selbstakzeptanz (sich nicht wegen eines Versagens verurteilen) und bedingungslose Fremdakzeptanz (jemanden nicht wegen einer einzelnen Handlung global verurteilen). Beide sind Eckpfeiler von Ellis' Rational-Emotiver Verhaltenstherapie, die über solide klinische Ergebnisevidenz verfügt.

Albert Ellis argumentierte, dass fast alles psychische Leiden auf eine Gewohnheit zurückgeht: das Selbst global auf Basis bestimmter Handlungen oder Ergebnisse zu bewerten. Bedingungslose Selbstakzeptanz ist die kognitive Alternative — sie unterscheidet die fehlbare Person von einem einzelnen Verhalten und weigert sich, ein einzelnes Versagen, eine Zurückweisung oder Kritik die gesamte Person anklagen zu lassen. Im Folgenden die Kernpraktiken, die Ellis und seine Nachfolger identifizierten, jeweils mit dem Wirkmechanismus und einer ehrlichen Einschätzung der Evidenz.

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