Coaching-Übungen für informational vs. controlling Feedback

Beschreibe fast alles, woran du arbeitest, und IX Coach findet die Übungen mit dem nächsten realen Treffer. Für informational vs. controlling Feedback sind das die stärksten Treffer in der aktuellen Übungsbibliothek.

Übungen, die helfen könnten

  1. Belohnungen als Information framen, nicht als Kontrolle
    „Deine Lösung war kreativ“ unterstützt Motivation; „hier ist dein Sternchen fürs Mitmachen“ untergräbt sie.
    Intrinsische vs. extrinsische Motivation: Was die Forschung wirklich zeigt
  2. Feedforward: Zukunftsorientiertes Feedback, das Verhalten wirklich ändert
    Feedforward, entwickelt vom Executive Coach Marshall Goldsmith, ersetzt rückblickende Kritik durch zukunftsgerichtete Vorschläge – man fragt „welche Ideen hast du für die Zukunft?“ statt „was habe ich falsch gemacht?“. Die Kernbehauptung: Menschen sind aufnahmebereiter für Ideen darüber, was sie tun könnten, als für Urteile darüber, was sie getan haben. Die Evidenz ist primär klinisch und praktikerbasiert, nicht aus kontrollierten Studien.
  3. Nach Ideen für die Zukunft fragen, nicht nach Einschätzungen der Vergangenheit
    Ersetze „wie habe ich es gemacht?“ durch „welche Ideen hast du, wie ich es besser machen könnte?“
    Feedforward: Zukunftsorientiertes Feedback, das Verhalten wirklich ändert
  4. Den Kreislauf mit regelmäßigem, konkretem Feedback schließen
    Ziele ohne Feedback sind motivational tot – Feedback ist die andere Hälfte.
    Zielsetzungstheorie, ganz praktisch
  5. Feedback-Schleifen und Verhaltensänderung
    Feedback-Schleifen sind der Mechanismus, durch den Information über die Lücke zwischen aktueller und gewünschter Leistung die handelnde Person erreicht und Anpassung antreibt. Die Kybernetik legte die theoretische Grundlage; jahrzehntelange angewandte Forschung bestätigt, dass Selbstbeobachtung und Feedback zu den robustesten Verhaltensänderungstechniken gehören – besonders bei Gesundheitsverhalten. Die zentralen Gestaltungsfragen sind Feedback-Häufigkeit, die richtige Kennzahl und die Lücke zwischen Signal und Reaktion.
  6. Nimm Feedback mit möglichst wenig Abwehrhaltung an
    Behandle Feedback als Daten über die Erfahrung anderer — nicht als Urteil über deinen Charakter.
    Das Johari-Fenster
  7. Feedback: das Signal extrahieren, das Rauschen ignorieren
    Such schnell Feedback, aber nutze den Teil, der dir tatsächlich sagt, wie du dich verbesserst.
    Ultralearning: Aggressives, selbstgesteuertes Lernen
  8. Feedback in beide Richtungen fließen lassen
    Gib zeitnahes, spezifisches Feedback – und bitte um Feedback zu deiner eigenen Führung.
    Wirksame Einzelgespräche, praktisch angewendet
  9. Den richtigen Moment und Rahmen für Feedback wählen
    Feedback kommt proportional dazu an, wie sicher und bereit sich der Empfänger fühlt – Zeitpunkt und Privatsphäre zählen.
    Das SBI-Feedback-Modell, praktisch angewendet
  10. Jeden Vorschlag nur mit „danke“ entgegennehmen
    Alles Feedforward ohne Debatte, Rechtfertigung oder auch nur Zustimmung annehmen – einfach anerkennen und notieren.
    Feedforward: Zukunftsorientiertes Feedback, das Verhalten wirklich ändert

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