Den Körper mit Worten abstimmen
Körperhaltung, Augenkontakt und Tonfall auf die assertive Botschaft abstimmen.
Why it works
Nonverbale Signale können assertive Aussagen untergraben oder verstärken. Eine klare Aussage mit gesenktem Blick oder zögerndem Tonfall sendet gemischte Signale. Körpersprache und Wort aufeinander abzustimmen macht die assertive Botschaft überzeugender – nicht dominant, sondern kongruent.
How to do it
- Aufrechte Haltung einnehmen, ohne starr zu sein.
- Angemessenen Augenkontakt halten – nicht starren, aber Blick nicht ausweichen.
- Ruhigen, gleichmäßigen Ton verwenden.
- Auf verschränkte Arme, abgewandten Körper oder nach oben fragende Stimme achten und diese anpassen.
Evidenz
Nonverbale Kommunikation ist gut belegt als Verstärker oder Untergraber verbaler Botschaften; Assertivitätstraining einschließlich Körpersprache zeigt bessere Ergebnisse als reines verbales Training. (clinical)
Kulturelle Normen für Augenkontakt und Körperhaltung variieren; was in einem Kontext assertiv ist, kann in einem anderen übermäßig sein.
Häufiger Fehler
Sich auf die Worte zu konzentrieren und die Körpersprache zu vergessen, die sie untergräbt.
Übe das mit IX Coach
More practices for Assertivitätstraining, praktisch erklärt
- Ich-Botschaften verwenden
Eigene Gefühle und Bedürfnisse direkt ausdrücken, ohne die andere Person zu beschuldigen.
- Die Grammophon-Methode
Den eigenen Standpunkt ruhig und ohne Eskalation wiederholen, wenn jemand ihn ignoriert oder umgeht.
- Fogging-Technik: zustimmen ohne nachzugeben
Teilweise Wahrheiten in einer Kritik ruhig anerkennen, ohne die Kernposition aufzugeben.
- Nein sagen ohne übermäßiges Begründen
Bitten direkt ablehnen, ohne lange Erklärungen zu geben oder sich zu entschuldigen.
- Negative Assertion (Fehler ruhig besitzen)
Fehler und Mängel ruhig anerkennen, ohne defensiv zu werden oder übermäßige Selbstkritik zu üben.