Akte der Freundlichkeit

Tu eine bewusste freundliche Sache für eine andere Person — die gebende Person profitiert genauso viel oder mehr als die empfangende.

Why it works

Prosoziales Verhalten aktiviert das Belohnungssystem der gebenden Person — manchmal „Helfer-High" genannt. Bewusste freundliche Akte lenken die Aufmerksamkeit nach außen und verbinden die gebende Person mit einem Gefühl von Sinn und positiver sozialer Identität. Der Effekt ist am größten, wenn der freundliche Akt variiert, bewusst gewählt und mit Bewusstheit ausgeführt wird, statt als automatische Routine.

How to do it

  1. Wähle jeden Tag einen bewussten Akt der Freundlichkeit — etwas, das du gezielt wählst, nicht was du gewöhnlich tust.
  2. Variiere die Akte: Neuartigkeit erhöht den positiven Emotionsnutzen.
  3. Tu sie konzentriert an einem Tag (mehrere Akte an einem Tag) für einen stärkeren akuten Effekt, oder verteile sie für einen nachhaltigen Effekt.
  4. Bemerke das warme Gefühl, das dabei entsteht — das ist Teil der Praxis, keine Eitelkeit.

Evidenz

Akte der Freundlichkeit haben RCT-Stützung für Wohlbefindensverbesserung. Lyubomirsky und Kollegen fanden, dass fünf Akte der Freundlichkeit an einem Tag pro Woche über sechs Wochen Wohlbefindensgewinne in einer randomisierten Studie erzeugten. (rct)

Effekte wurden gefunden, wenn Akte konzentriert waren (alle an einem Tag) statt über die Woche verteilt in der Originalstudie. Habituation reduziert den Effekt über die Zeit; Neuartigkeit der Akte zu erhalten ist wichtig.

Quellen

  • Lyubomirsky, Sheldon & Schkade (2005), kindness and wellbeing, Review of General Psychology

Häufiger Fehler

Gewöhnliche Verantwortlichkeiten als Akte der Freundlichkeit zählen — für die Familie zu kochen, weil du das immer tust, ist kein bewusster freundlicher Akt in dem Sinne, der den Wohlbefindenseffekt erzeugt. Die Bewusstheit ist die wirksame Zutat.

Übe das mit IX Coach

Mit IX Coach starten

More practices for Positive Emotionen aufbauen, praktisch angewendet

Verwandte Konzepte