Dekastrophisieren durch Verfolgen der Angst bis zu ihrem logischen Endpunkt

Wiederholt «Und dann?» fragen, bis der gefürchtete Outcome seine tatsächliche Größe hat – nicht eine imaginierte Schlimmstmöglichkeit.

Why it works

Katastrophisieren expandiert einen gefürchteten Outcome, um den verfügbaren mentalen Raum zu füllen – die imaginierte Konsequenz fühlt sich total und final an. Die Dekastrophisierungstechnik unterbricht das, indem sie die gefürchtete Konsequenz zur nächsten verfolgt, und zur nächsten, bis sie ihre tatsächliche Größe hat.

How to do it

  1. Den gefürchteten Outcome benennen.
  2. Fragen: «Und wenn das passiert – dann was?»
  3. Weiter fragen, bis der Outcome seine tatsächliche Größe erreicht.
  4. Fragen: «Könnte ich damit leben?»

Evidenz

Dekastrophisierung ist eine Kernkomponente der KVT für Angst; sie ist gut in evidenzbasierten Protokollen verankert. (clinical)

Manche Outcomes sind wirklich schlimm; das Ziel ist Kalibrierung, nicht das Minimieren echter Bedrohungen.

Häufiger Fehler

Beim ersten gefürchteten Outcome aufzuhören, statt ihn bis zu seinem Ende zu verfolgen.

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