Sich über die fünf Sinne selbst beruhigen

Trösten Sie sich bewusst über Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten, während die Krise ihren Höhepunkt erreicht.

Why it works

Angenehme sensorische Reize konkurrieren mit Distress-Signalen um die Aufmerksamkeitsressourcen des Gehirns und aktivieren das parasympathische Beruhigungssystem von unten nach oben — sie umgehen die kognitiven Schleifen, auf denen Grübeln reitet. Weil es über den Körper und die Sinne wirkt statt über Gedanken, kann Selbstberuhigung die Erregung senken, selbst wenn der Geist zu aktiviert ist, um sich gedanklich in Ruhe zu bringen.

How to do it

  1. Sehen: etwas wirklich Schönes oder Beruhigendes anschauen — Kunst, Natur, ein Lieblingsfoto.
  2. Hören: Musik auflegen, die Sie auf angenehme Weise beruhigt oder bewegt.
  3. Riechen: einen Duft nutzen, der Entspannung auslöst — Tee, eine Kerze, ein Objekt mit bedeutsamer Verbindung.
  4. Tasten: etwas Warmes halten, sich in eine Decke wickeln, ein Haustier streicheln.
  5. Schmecken: etwas genießen, das Ihnen wirklich gefällt, langsam und mit voller Aufmerksamkeit.

Evidenz

Selbstberuhigung stützt sich auf die Evidenz, dass sensorische und entspannende Reize physiologische Erregung reduzieren, und auf Forschung, die zeigt, dass das parasympathische System durch beruhigende sensorische Erfahrung von unten nach oben aktiviert werden kann. Es ist eine etablierte DBT-Distress-Toleranz-Fertigkeit. (mechanistic)

Der Mechanismus ist gut fundiert; die konkrete Fünf-Sinne-Rahmung ist eher ein klinisches Lehrwerkzeug als eine separat geprüfte Einheit. Kann in Vermeidung abgleiten, wenn dauerhaft als Bewältigungsstrategie genutzt.

Häufiger Fehler

Von Beruhigung ins Betäuben abgleiten — es nutzen, um ein Problem zu vermeiden, das angegangen werden muss, statt eine akute Distress-Welle auszureiten.

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