Emotionscoaching (John Gottman)

Warum Gefühle die Tür sind, nicht das Problem

Was ist Emotionscoaching, und hilft es Kindern wirklich?

Emotionscoaching ist John Gottmans Begriff für den Erziehungsstil, bei dem Erwachsene die negativen Emotionen eines Kindes als Gelegenheiten zur Verbindung und zum Lehren behandeln statt als zu unterdrückende Probleme. Längsschnittforschung aus Gottmans Labor fand, dass Kinder emotionscoachender Eltern bessere emotionale Regulation, weniger Verhaltensprobleme und stärkere schulische Leistungen zeigten im Vergleich zu Kindern, deren Emotionen abgetan oder bestraft wurden.

Die meisten Eltern versuchen instinktiv, die Not eines Kindes so schnell wie möglich zu stoppen. Gottmans jahrzehntelange Beobachtungsforschung identifizierte ein anderes Muster bei Eltern, deren Kinder aufblühten: Sie verlangsamten im Moment der Emotion, statt daran vorbeizueilen. Emotionscoaching ist keine Nachgiebigkeit — es ist eine fünfstufige Praxis, die Gefühle anerkennt und dennoch Grenzen für Verhalten setzt. Die folgenden Praktiken schlüsseln jeden Schritt und den dahinterliegenden Mechanismus auf.

Übungen

Übe das mit IX Coach

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