Hören Sie empathisch zu und validieren Sie das Gefühl

Spiegeln Sie die Emotion, die Sie sehen, genau, bevor Sie irgendetwas anderes tun.

Why it works

Genaue empathische Spiegelung aktiviert im Kind das Gefühl, verstanden zu werden, was direkt das Alarmsignal der Amygdala reduziert. Das Nervensystem des Kindes wird teilweise durch die Nähe einer abgestimmten Bezugsperson reguliert — Ko-Regulation, im Polyvagal-Sinn. Validierung bedeutet nicht, der Forderung zuzustimmen; sie bedeutet zu bestätigen, dass die emotionale Erfahrung real und nachvollziehbar ist, was die einzige Voraussetzung dafür ist, dass das Kind irgendetwas anderes hören kann.

How to do it

  1. Knien oder setzen Sie sich, sodass Sie auf Augenhöhe des Kindes sind, und halten Sie sanften Augenkontakt.
  2. Benennen Sie die Emotion, die Sie beobachten: „Du siehst wirklich enttäuscht aus.“ Nutzen Sie unsichere Sprache, wenn Sie sich nicht sicher sind: „Fühlst du dich frustriert?“
  3. Widerstehen Sie dem Drang zu lösen, zu korrigieren oder zu minimieren, bis das Kind Zeichen zeigt, sich gehört zu fühlen (ein Nicken, eine Wiederholung dessen, was Sie sagten, ein weicher werdender Körper).

Evidenz

Ko-Regulation durch eine abgestimmte erwachsene Person ist durch Bindungs- und Polyvagalforschung gut gestützt; Validierung als Voraussetzung für die emotionale Verarbeitung von Kindern ist ein Eckpfeiler klinischer Elterntrainingsprogramme. (clinical)

Die Polyvagal-Erklärung der Ko-Regulation ist einflussreich, aber theoretisch noch umstritten; die klinische Evidenz, dass empathisches Reagieren die Ergebnisse bei Kindern verbessert, ist über mehrere Elterntrainingsprogramme hinweg robust.

Quellen

Häufiger Fehler

Die falsche Emotion zu benennen („du bist einfach müde“), was das Kind noch missverstandener fühlen lässt, nicht weniger — besser zu fragen als falsch zu benennen.

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