Werden Sie sich zuerst Ihrer eigenen emotionalen Reaktionen bewusst

Ein Elternteil, das von der Not seines Kindes überflutet wird, kann sie nicht coachen — Selbstbewusstsein ist die Voraussetzung.

Why it works

Emotionsansteckung bedeutet, dass ein Elternteil, das über das Weinen eines Kindes ängstlich oder gereizt ist, diese Erregung an das Kind zurückgibt und die Not verstärkt statt reguliert. Selbstbewusstsein unterbricht diese Übertragung: Ein Elternteil, das die eigene Ungeduld erkennt, kann bewusst zu Neugier wechseln, bevor es reagiert. Gottmans Forschung fand, dass die eigene emotionale Intelligenz der Eltern vorhersagte, wie geschickt sie ihre Kinder coachten, was elterliche Selbstregulation zur Variable erster Ordnung macht.

How to do it

  1. Bemerken Sie das Signal Ihres Körpers, wenn Ihr Kind zusammenbricht — Anspannung, Gereiztheit oder den Drang zu fixen —, bevor Sie reagieren.
  2. Benennen Sie die Reaktion für sich selbst: „Ich bin gerade frustriert“ verschafft Ihnen eine Pause vor dem Sprechen.
  3. Setzen Sie sich eine persönliche Regel: Sprechen Sie erst, wenn Ihre eigene Erregung unter den Punkt gesunken ist, an dem Sie eine Entscheidung treffen würden, die Sie bereuen würden.

Evidenz

Gottmans Meta-Emotions-Forschung fand, dass die emotionale Philosophie der Eltern (wie sie über Gefühle denken) sowohl ihr Coaching-Verhalten als auch die emotionalen Ergebnisse ihrer Kinder vorhersagte. (observational)

Beobachtend und längsschnittlich; Kausalität wird aus prospektiver Assoziation abgeleitet, nicht aus randomisierter Manipulation des elterlichen emotionalen Bewusstseins.

Quellen

Häufiger Fehler

Direkt zu Coaching-Techniken überzugehen, ohne die eigene Dysregulation des Elternteils zu adressieren — was bedeutet, dass das „Coaching“ als dünn getarnte Gereiztheit herauskommt.

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