Setzen Sie Grenzen für Verhalten und akzeptieren Sie zugleich das Gefühl

Alle Gefühle sind akzeptabel; nicht alle Verhaltensweisen sind es — halten Sie beides gleichzeitig.

Why it works

Kinder müssen lernen, dass ihre innere Erfahrung immer gültig ist, dass aber manche Ausdrucksformen dieser Erfahrung nicht akzeptabel sind. Beides zu vermischen — das Gefühl zusammen mit dem Verhalten zu bestrafen — lehrt Unterdrückung, nicht Regulation. Sie explizit zu trennen („es ist okay, wütend zu sein; es ist nicht okay zu schlagen“) gibt Kindern ein Regulationsmodell: das Gefühl fühlen, das Verhalten lenken.

How to do it

  1. Validieren Sie zuerst die Emotion klar, bevor Sie eine Grenze einführen.
  2. Formulieren Sie die Grenze konkret und ruhig, ohne Entschuldigung oder Verhandlung: „Du darfst nicht schlagen.“
  3. Leiten Sie zu akzeptablem Verhalten um: „Du kannst mit den Füßen stampfen oder dieses Kissen drücken.“
  4. Kehren Sie zu Empathie zurück, wenn das Kind eskaliert: Halten Sie die Grenze, bleiben Sie aber warm.

Evidenz

Die Unterscheidung zwischen Gefühle validieren und Verhalten begrenzen ist zentral für die Forschung zu autoritativer Erziehung, die konsistent bessere Ergebnisse zeigt als entweder nachgiebige (keine Grenzen) oder autoritäre (keine Validierung) Stile. (observational)

Beobachtend und korrelational; autoritative Erziehung ist robust mit besseren Ergebnissen verbunden, obwohl die spezifische Emotionscoaching-Komponente auf dieser Ebene nicht in RCTs isoliert wurde.

Quellen

Häufiger Fehler

Die Grenze im Bemühen zu validieren so sehr aufzuweichen, dass das Kind nie eine klare Grenze bekommt, was Angst statt Sicherheit erzeugt.

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