Das Genug-Überschüssige in Zeit und Erlebnisse investieren, nicht ins Laufband

Wenn du über genug hinaus ausgibst, lenke es dorthin, wo Adaption am langsamsten ist.

Why it works

Wir gewöhnen uns schnell an materiellen Besitz, aber langsamer an Erlebnisse und erkaufte Zeit, weil Erlebnisse dem Vergleich widerstehen, Teil von Identität und Erinnerung werden und wieder genossen werden. Sobald Genug definiert ist, liefert das Lenken von Überschuss in Erlebnisse und Zeitersparnis dauerhaftere Zufriedenheit pro Euro als ein weiteres Upgrade, das schnell zur neuen Normalität wird.

How to do it

  1. Bevorzuge beim Ausgeben über genug hinaus Erlebnisse und erkaufte Zeit gegenüber mehr Besitz.
  2. Bevorzuge Ausgaben, die Zeit zurückkaufen und Stress reduzieren, gegenüber Statusupgrades.
  3. Freu dich im Voraus auf Erlebnisse und erinnere dich später daran – beides verlängert ihre Zufriedenheit.

Evidenz

Forschung findet, dass erlebnisbasierte Käufe tendenziell dauerhafteres Glück bringen als materielle, und dass Geld auszugeben, um Zeit zu kaufen (Zeitstress zu reduzieren), mit größerer Lebenszufriedenheit verbunden ist. (rct)

Die Effekte sind Durchschnittswerte mit Ausnahmen (manche materiellen Güter ermöglichen wertvolle Erlebnisse); der Erlebnisvorteil ist gestützt, aber nicht absolut.

Quellen

  • Van Boven & Gilovich (2003), "To Do or to Have? That Is the Question", J. Personality & Social Psychology
  • Whillans et al. (2017), "Buying time promotes happiness", PNAS

Häufiger Fehler

Überschuss in mehr Besitz stecken, an den man sich innerhalb von Wochen gewöhnt, wenn Erlebnisse und zurückgewonnene Zeit deutlich länger nachwirken würden.

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