Die Vergleiche umrahmen, die deine Messlatte verschieben

Genug wird durch Vergleich zerstört – steuere, mit wem und was du dich misst.

Why it works

Zufriedenheit ist größtenteils relativ: Wir beurteilen unsere Situation anhand von Bezugspunkten, besonders anderen Menschen. Aufwärtsvergleich hebt kontinuierlich die Messlatte für 'genug' an, weshalb eine gute Situation neben einem bessergestellten Gleichaltrigen unzureichend wirken kann. Bewusst gewählte Bezugspunkte – einschließlich der eigenen Vergangenheit – schützen die eigene Genug-Definition vor Drift.

How to do it

  1. Bemerke, welche Vergleiche (Menschen, Feeds, Nachbarschaften) deine Messlatte immer wieder anheben.
  2. Reduziere die Aussetzung gegenüber Aufwärtsvergleichen, die zuverlässig genug wie nicht-genug fühlen lassen.
  3. Vergleiche dich mit deiner eigenen Vergangenheit und deinem definierten Genug, nicht mit der Spitze des Feldes.

Evidenz

Sozialvergleichs- und Relativeinkommensforschung findet konsistent, dass Zufriedenheit stark vom Vergleich mit anderen abhängt und dass Aufwärtsvergleich (auch über Social Media) mit geringerer Zufriedenheit verbunden ist. (observational)

Größtenteils korrelativ; Vergleich prägt Zufriedenheit klar, aber die Kausalität läuft in beide Richtungen, und Individuen unterscheiden sich in ihrer Empfindlichkeit.

Quellen

  • Festinger (1954), social comparison theory; relative-income and well-being literature (e.g. Luttmer, 2005)

Häufiger Fehler

Versuchen, zufrieden zu sein, während man in genau den Aufwärtsvergleichen versinkt, die Genug ständig als Mehr neu definieren.

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